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Die aktuelle Version 2020 (24.0) verfügt über alle erforderlichen Optionen der Etikettierung.

Da Inverkehrbringer, also Lieferanten von Chemikalien, Lagerbestände ihrer Gemische gem. Übergangsfrist der CLP-VO/GHS noch bis zum 1.6.2017 ausliefern durften, konnten zumindest bis zu diesem Zeitpunkt Gefäße mit den beiden unterschiedlichen Kennzeichnungen in den Chemikalien-Sammlungen der Schulen vorhanden sein.

Für Schulen gilt die aktuelle GefStoffV als verbindlich bzgl. Gefährdungsbeurteilungen etc.
Hierzu nachstehend eine kurze Info zur aktuellen Rechtslage (und damit auch zur Grundlage von D-GISS):

Die GefStoffV in der aktuellen Fassung ist für die Schulen gültig. Sie regelt, wie in der RiSU 2016 bzw. RiSU 2019 und der DGUV-Regel 113-018) bestätigt, dass die Vorschriften zur Kennzeichnung nach CLP-VO/GHS nur für Inverkehrbringer gelten. Schulen sind dies nicht. Für Schulen galt gem. RiSU 2016 bis zum 1. Juni 2017, dass die bisherige Kennzeichnung neben der GHS-Kennzeichnung existieren konnte. Es sollte allerdings eine einheitliche Kennzeichnung gem. CLP-VO/GHS bevorzugt worden sein.
Hinweise zu Tätigkeitsbeschränkungen und Gefährdungsbeurteilungen haben nach der CLP-VO/GHS bzw. der nationalen Einstufung der Gefahrstoffe zu erfolgen.

Der aktuelle Hinweis des BMAS zur Rechtslage kann beim BAUA abgerufen werden:  

Eine bevorzugte und einheitliche Kennzeichnung gem. CLP-VO/GHS, wie in der GefStoffV vorgegeben, ist aus organisatorischen oder pädagogischen Gründen sinnvoll. Eine ggf. vorzunehmende Umetikettierung kann mit D-GISS sicher erfolgen. Beachten Sie hierfür bitte auch den zur Verfügung stehenden D-GISS-Etikettenservice.

Zu beachten sind auch einschlägige Vorgaben einzelner Bundesländer.